Harry
van Wijk und Markéta Reindlová
Orgelzyklus
"Hiob" von Petr Eben (1987)
Die Konzeption des Orgelzyklus "Hiob" geht aus der biblischen
Geschichte des Hiob hervor. Den ganzen Zyklus besteht aus zwei
Komponenten. Eine bildet die Musik: in dem aus acht Teilen bestehenden
Orgelzyklus werden die Gefühlszustände, Überlegungen und Krisen
des Hiob wie Hoffnungslosigkeit, Zweifel, Vorwürfe, Schicksalsschläge,
Fragen nach dem Verständnis des tieferen Sinns der eigenen Person
musikalisch verarbeitet.
Hierbei bietet sich die Orgel mit ihren reichhaltigen Klangmöglichkeiten
als optimales Instrument an um die inhaltliche Dramatik mit den
unterschiedlichsten Facetten darzustellen.
Die zweite Komponente bebildert den eigentlichen biblischen Text:
Zu jedem Teil des Zyklus ist ein bestimmter biblischer Text aus
dem Buch Hiob zugeordnet. Es ist üblich diese Texte in hebräischer
oder - falls gewünscht - in deutscher Sprache vorzulesen. Bei
hebräischer Rezitation wird eine deutsche Übersetzung im Programm
abgedruckt.
Harry
van Wijk 
wurde 1971 geboren und lebt in Holland.
Seine staatliche Abschlussprüfung "B für Orgel" absolvierte
erunter der Leitung von Kees van Houten. Bei Theo Jellema (Groningen),
Joris Verdin (Antwerpen) und Wolfgang Zerer (Hamburg) hat er sich
für Französische und Deutsche Orgelmusik der Epoche 1850 - 1950
spezialisiert.
Im Jahre 1992 bekam er den ersten
Preis beim Musikwettbewerb, der durch "Stichting Jong Muziektalent
Nederland" (Stiftung Junge Musiktalente der Niederlande)
organisiert wurde. 1999 erhielt er den Dritten Preis bei dem Internationalen
Orgelwettbewerb in Nijmegen (Holland) und 2002 den Dritten Preis
bei dem "Arthur Piechler Orgelwettbewerb" in Landau
a.d.Isar (Deutschland).
Neben
dem Orgelstudium hat er auch die staatliche Abschlussprüfung in
den Fächern "Kirchenmusik" und "Chorleitung"
abgelegt. Jetzt arbeitet er als Kirchenmusiker in der Reformierten
Kirche in Amersfoort (Holland) und ist als Chorleiter von verschiedenen
Chören tätig.
He.vanwijk@filternet.nl
Almut-Maie Fingerle und Markéta Reindlová
Konzerte
für Sopran und Orgel
Mit Almut verbindet uns die Vorliebe für die französische Musik
jeder Stilepoche. Dank ihrer französischen Sprachkenntnissen und
Vorliebe für Frankreich als solches gelingt es uns interessante
Programme für Sopran und Orgel herzustellen die von der frühen
barocken Musik bis zu den modernen von Chanson beeinflussten Kompositionen
reichen.
Gleichzeitig machen wir gerne einen Sprung zu musikalischen Experimenten
wie z. B. Gospel meets Classic, Projekten von Almut gegründet.
Almut-Maie
Fingerle
"Wenn ich singe, kann ich den
Menschen etwas ganz persönliches schenken und für diese Gabe bin
ich dankbar."
Almut-Maie Fingerle wuchs
in Esslingen im "Ländle" in einer Musik liebenden und
selbst musizierenden Familie auf. "Gemeinsam sonntags die
Bachkantate im Radio zu hören, das war für mich immer etwas Besonderes."
Diese Liebe für die Musik führte geradewegs zum Musik- und Gesangsstudium
an der staatlichen Musikhochschule Mannheim - Heidelberg. Mit
großem Erfolg schloss sie ihre Studien mit dem künstlerischen
Aufbaustudium Gesang an der Hochschule für Kirchenmusik in Heidelberg
ab.
Sie ist Mitglied in verschiedenen Formationen, so u.a. "Gospel
meets Classic" und nahm an Meisterkursen speziell zum Thema
Barockgesang bei Richard Wistreich, Geoffrey Gall, Zeeger Vander
Steene u.a. teil.
Wenn sie sich selbst beschreiben sollte, so wären Werte wie musikalische
Neugier, Lust am Lernen, Integrieren neuer Ideen aus anderen Bereichen
besonders wichtig. Die Musik und das Singen sind für sie nicht
isoliert zu sehen, sondern stehen in einem größeren Zusammenhang
mit allen Künsten und dem Leben insgesamt. Für andere Menschen
singen zu dürfen ist für sie eine wundervolle und lohnenswerte
Aufgabe.
Mehr
auf: www.gospel-meets-classic.de
oder www.almut-fingerle.de
Andrea
Brožáková und Markéta Reindlová
Konzerte
für Sopran und Orgel
Unsere Konzertprogramme sind vor allem aus Werken der barocken
Zeit zusammengestellt, sowohl aus dem böhmischen als auch europäischen
Raum. Gerne ergänzen wir unsere Programme durch romantische und
moderne Werke, wobei wir die böhmische Musik bevorzugen (Dvoøák,
Eben, Slavický). Für Kompositionen mit Begleitung anderer Instrumente
arbeiten wir mit Instrumentalisten vor allem aus unserem Freundeskreis
zusammen.
Andrea
Brožáková (1974)
Studierte Gesang am Konservatorium in Pilsen (Tschechien) und
anschließend an der Akademie der musischen Künste in Prag, welche
sie im Jahre 2000 erfolgreich abgeschlossen hat.
Seit 1993 ist Andrea Mitglied der J.K.Tyl Oper in Pilsen. Hier
hat sie eine ganze Reihe von Opern-Rollen gestaltet, wie z.B.
die Waldnymphe in Rusalka von Antonín Dvoøák, Kammerzofe in Teufel
und Káèa von Antonín Dvoøák, Echó in Ariadna auf Naxos von Strauss,
Esmeralda in Der verkauften Braut von B.Smetana, oder Barbarina
in Figaros Hochzeit von W.A. Mozart. Die barocke Oper Dido und
Aeneas von Henry Purcell, in der Andrea eine von den Hauptrollen
- Belinda - dargestellt hat, wurde 1998 von der Kritik als beste
Inszenierung des Jahres bezeichnet.
Ihre Bühnenerfahrungen konnte sie auch auf internationalen Podien
verwenden. Zu den interessantesten Projekten gehörte die Teilnahme
auf dem brasilianischen Festival in Rio de Janeiro, wo sie sich
im modernen szenischen Madrigal "Lamenti" mitgewirkt
hat (Regie J.Heøman).
Im Jahre 2002 hat sie den 1. Preis auf dem internationalen Ema
Destinová Gesangwettbewerb in Budweis (Tschechien) gewonnen. Seitdem
arbeitet sie mit der Südböhmischen Kammerphilharmonie Budweis
zusammen.
Sie widmet sich aktiv der Interpretation der barocken Musik. Sie
ist Mitglied des Ensembles Musica ad Gaudium, mit dem sie etliche
Konzerte in Tschechien und im Ausland (Deutschland, Island) absolviert
und eine CD aufgenommen hat. Gleichzeitig arbeitet sie mit bedeutenden
tschechischen Barockensemblen wie z. B. Musica Florea, Collegium
1704 oder Musica Bohemica.
andreabrozakova@centrum.cz
Konzerte für Orgel und Klavier "Claviorganum"
Wolfgang
Mastnak und Markéta Reindlová
Der
Schwerpunkt unserer gemeinsamen Tätigkeit sind Werke für Orgel
und Klavier, sowohl komponierte Literatur für diese Besetzung
als auch Improvisationen über Texte. Die Konzerte sind ergänzt
durch Solowerke vor allem aus dem Bereich der tschechischen und
österreichischen modernen Musik.
Wolfgang
Mastnak (1959)
Österreicher. Pianist, Musikpädagoge, Psychotherapeut. Dr.rer.nat.Dr.phil.Dr.paed.Dr.paed.habil.
Professor (Lehrstuhl) an der Hochschule für Musik und Theater
München, Professor am Shanghai Conservatory of Music. Mitglied
der New York Academy of Sciences (neurosciences) und der Europäischen
Akademie der Wissenschaften und Künste. Ehrenmitglied der York
St.John University. Präsident des Österreichischen Herzverbands.
Musikalische Schwerpunkte: Österreichische Musik von Mozart bis
zur Gegenwart (besonders Gottfried von Einem), Avant-Garde und
experimentelle Musik, Improvisation. Konzerttätigkeit vor allem
in Europa (England, Frankreich, Österreich, Deutschland etc.)
und Ostasien (China und Japan). Ständige künstlerische Kooperation
mit verschiedenen Ensembles und Orchestern u.a. York St John Orchestra
(unter Ralph Bateman).
Wolfgang.mastnak@musikhochschule-muenchen.de